«10 und 45 = 55 Jahre»

Im Zuge einer Nachfolgeregelung übernahm Markus Bircher vor 10 Jahren das Unternehmen von Paul Strub. In diesem Jahr feiert die Elektro Strub AG zwei Jubiläen. Durch Firmenübernahmen wuchs das Unternehmen in der Vergangenheit kontinuierlich weiter.

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«Telefoninstallationen»

Die Telekomanbieter nehmen Ende 2017 die analoge und die ISDN-Telefonie vom Netz. Dies hat für die Kunden Konsequenzen:
Sie müssen noch in diesem Jahr auf VoIP (Voice over IP) umsteigen. Elektro Strub führt die Umstellung für die Kunden durch.pr-seite_strub_telefon-installationen

LED-Leuchten voll im Trend

Licht als Lebenselixier, Inspiration und Motivation. Ohne Licht geht gar nichts. Kein Lebewesen überlebt in der Dunkelheit. Doch Licht ist nicht gleich Licht. Im Rahmen einer kompetenten Beratung kann die Umgebung individuell und angenehm gestaltet werden. Am Arbeitsplatz und zu Hause.
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Digitalstrom

Ob im Einfamilienhaus oder im Bürokomplex: Die Anforderungen an Komfort, Funktionalität und Management von Klimatisierung, Beleuchtung, Audio/Video sowie Zugangskontrolle usw. wachsen kontinuierlich. Die herkömmliche Verkabelungs-Technik ist veraltet. Sie hält mit den veränderten Lebensformen und Kundenwünschen nicht mehr Schritt. KNX und Digitalstrom sind die Lösungen.

Chris Regez im Gespräch mit Marcel Friedli

Was ist der Unterschied zwischen Digitalstrom und der KNX-Technologie?

Digitalstrom wird vor allem bei Sanierungen und Umbauten für die Gebäudesteuerung von älteren Gebäuden eingesetzt. Der Name verwirrt etwas, denn der Strom wird nicht digitalisiert, sondern durch ein ausgeklügeltes Patent steuerbar gemacht. Der Clou: Die intelligente Steuerung gelingt über die in der klassischen Elektroinstallation verwendeten Leitungen. Es müssen also keine neuen Leitungen gezogen werden. Dies macht die Installation einfacher. So lassen sich die Befehle bequem vom Sofa aus – via Smartphone – ausführen. Selbstverständlich kann man auch wie bisher Schalter benutzen. Geboren wurde die neue Technologie unter anderem aus der Notwendigkeit heraus, zeitraubende Installationszeiten zu verkürzen. Das ist genau der Bereich im Elektrikerhandwerk, der richtig ins Geld geht, denn Kabel zu verlegen dauert lange.

Wo wird die Steuerung installiert?

Das Rückgrat des digitalSTROM-Systems, DSM11, wird im Schaltkasten installiert. Das sogenannte digitalSTROM-Meter (Englisch für Messgerät) hat mehrere Aufgaben: Es regelt die Kommunikation mit den nachgeschalteten Komponenten, misst die Energie im Strang und gibt die Zustände an den zentralen Server weiter. Insgesamt können 62 DSM-Module zu einem Kreis zusammengeschaltet und über einen Server verwaltet werden.

Und welche Technologie verwenden Sie bei Neubauten?

Hier kommt immer häufiger das KNX-System zum Einsatz. Dafür müssen eigene Datenleitungen verlegt werden. Dies im Unterschied zu den Digitalstrom-Lösungen.

Welches sind die konkreten Einsatzgebiete?

Egal, ob Digitalstrom oder KNX. Mit beiden Lösungen lassen sich Beleuchtung, Sonnenschutz und Sicherheitssysteme steuern. Genauso wie Heizung, Lüftung, Kühlung, Wasserregelung, Energiemanagement und Zähler für die Haushaltsgeräte. Auch beliebt ist natürlich die Anwendung der Audio- und Videogeräte in diesem System. Alle Geräte können dann Befehle via Smartphone oder Tablet empfangen. Mittels Steuerung lassen sich auch bestimmte Zeiten für die Anwendungen timen.

Können Sie Beispiele nennen?

Sonnenstoren können auf eine vordefinierte Zeit rein- oder rausgefahren werden. Die Leuchten in einem Büro können automatisch gesteuert werden usw.

Kann man dies nicht auch mit einer herkömmlichen Verkabelung lösen?

Nein, die bisherige Technologie ist veraltet. Ein hohes Mass an Komfort und Sicherheit bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch kann nur durch eine intelligente Steuerung und die Überwachung der eingesetzten Produkte erreicht werden. Die Folge davon ist eine äusserst komplexe Verkabelung, welche die unzähligen Sensoren und Regler mit den Steuerungs- und Überwachungszentralen verbindet. Diese Kabellasten nach alter Bauweise führen zu massiv höherem Planungs- und Installationsaufwand, höherem Brandrisiko und hohen Unterhaltskosten. Da stösst die alte Technologie an ihre Grenzen. Mit Digitalstrom oder KNX nutzen wir moderne und zukunftsorientierte Lösungen.

Können Sie das bitte noch etwas präzisieren?

Die Energieeinsparungen führen zu tieferen Betriebskosten, denn Beleuchtung und Heizung werden nur dann angeschaltet, wenn man sie wirklich braucht. Die Steuerung erfolgt z.B. durch Zeitprofile oder Präsenzmelder. Zudem kann die Beleuchtung in Abhängigkeit von der Intensität des Tageslichts automatisch gesteuert werden: So wird ein festgelegtes Minimum an Helligkeit an jedem Arbeitsplatz garantiert, denn nur wirklich benötigte Lichtquellen bleiben in Betrieb. Das spart Energie und Geld.

Auch die Zeitersparnis bei der Planungs- und Installationszeit schlägt sich im Budget nieder.

Beratung und weitere Informationen

Für die Beantwortung aller Fragen zu diesem Thema steht unser kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Kontakt: Marcel Friedli, Projektleiter, eidg. dipl. Elektroinstallateur, Tel. dir. +41 62 737 10 19 und marcel.friedli@elektrostrub.ch

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